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Braucht Nidda einen weiteren Drogeriemarkt?
Wetteraukreis - Nidda
Geschrieben von: Wetterau Lokal
am: Donnerstag, 29. Januar 2009 um 15:39 - Gelesen: 81815 mal
Im Gewerbegebiet „Unter der Stadt“ in Nidda will sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Discounters Lidl ein weiterer Drogeriemarkt ansiedeln. Die Stadtverordneten vertreten unterschiedliche Meinungen. Einige befürchten, dass sich dies negativ auf Einzelhandelsgeschäfte in der Innenstadt auswirken könnte, zumal die bundesweit agierende Drogeriemarktkette auch andere Waren – etwa Foto-, Boutique- und Gartenartikel – anbieten will. Die Stadtverordneten stimmten der Ansiedlung mehrheitlich zu. Was meinen Sie dazu? Braucht Nidda einen weiteren Drogeriemarkt und belebt Konkurrenz das Geschäft oder schadet sie eher?
Kommentare (3)Add Comment
Marion Diehl
geschrieben von Marion Diehl, Januar 29, 2009
Und noch ein Billig-Filialist in unserem Städtchen!
Meine Meinung dazu: nein, nein, nein! In unserem Städtchen sind sie ja nun vielseitig vertreten, die goßen Filialisten: Takko, Kik, NKD, Woolworth, Schlecker, Rossmann, die goßen Discounter sowieso. Muss da jetzt auch noch dm uns seine Ware anbieten? Die Politik der Stadt ist genauso wenig zu verstehen wie die des Gewerbevereins. Man schaufelt sich sein eigenes Grab und dann wird lamentiert, dass der Einzel-Fachhandel überall aufgeben muss und die Stadt verödet. Selbst alteingesessene Firmen wie Seipp mussten aufgeben, von den vielen kleinen Versuchen, mal ein bißchen was Individuelles, Außergewöhnliches mit mehr Niveau anzubieten ganz zu schweigen; dauernd gibt ein anderes kleines Geschäft auf. Wenn man dann mal was Hübsches, was Besonderes sucht - in Nidda absolute Fehlanzeige. So werden auch die Bestrebungen zerstört, Bad Salzhausen - egal in welcher Form - zu beleben; Leute, die dort Wellness-Tage verbringen, wollen aber auch bummeln gehen, wo können sie das? Unter der Stadt zwischen Norma, Lidl, Albrecht, Rossmann und jetzt auch dm!
Wieder eine schlechte Entscheidung für uns Bürger, die hier von der Stadt getroffen wurde.
Werner Kastens
geschrieben von Werner Kastens, Januar 30, 2009
Divergenzen
Ich möchte das einmal vergleichen mit dem Denkmalschutz, mit welchem viele alte Häuser belegt werden. Ist ja überwiegend wirklich toll anzusehen, was da konserviert und erhalten bleibt. Schöne Fassaden, schön zum Anschauen. Da ist jeder begeistert. Klar, braucht er ja auch nicht direkt zu bezahlen. Wenn man vom Betrachter einen Obolus verlangen würde, wäre wohl kaum einer bereit, alte Häuser zu erhalten.
Ebenso ist es mit der Erhaltung der alten Stadt- und Einkaufsromantik. Haben wollen: ja. Aber dafür mehr bezahlen als beim Discounter? Nein, zumindest die Allerwenigsten sind dazu bereit, auch weil es zu umständlich ist, das Eine hier, das Andere dort einzukaufen, Parkplatzsuche auf sich nehmen. Verständlich. „Einmal hin, alles drin“ ist doch viel realistischer, viel praktischer und meistens viel günstiger. Oder? Wir schaffen ja auch nicht Radios und Fernseher wieder ab, um uns über den Gartenzaun zu unterhalten oder auf dem Marktplatz zu treffen. Will heißen: auch unser Umfeld ist immer bestimmt durch die Widersprüche aus unseren Ansprüchen einerseits und dem, was wir praktisch tun andererseits.
Anke Richter
geschrieben von Anke Richter, Mai 30, 2010
Flair, Tourissmus und Konsum
Nun, auch ich bin nicht wirklich begeisterter Fan von Billigdiscountern, verstehe aber alle, welche leider gezwungen sind, auf die Cent zu achten, da seit der Einführung des Euro, wenn man ehrlich ist, nun doch alles ein wenig teurer geworden, bzw. weniger Gehalt auf dem Konto eingeht.

Dennnoch bin ich der Meinung, dass Nidda, ein Städtchen, dass im Kernbereich durchaus Flair hat, und dessen Umliegende Dörfer durchaus einen Besuch Wert sind, ein wenig darauf bauen sollte, das Besondere zu pflegen.

Wir haben nicht wirklich eine wirtschaftlich starke Region, in der wir leben. Unser Kleinod ist die herrliche Landschaft, in der wir leben, die uns umgibt, und die Besucher immer wieder zu schätzen wissen.
Was jedoch fehlt, ist eine Investition in die Tourismusbranche, um die vielen Kleinodien an Kultur, Kunst, Natur und anderen Angeboten zu vernetzen und sinnvoll zu vewerben, wie es etwa der Vogelsberg versucht.
Trends sollten aufgegriffen werden! Warum zum Beispiel ist der Planetenpfad nicht schon längst mit Informationstafeln versehen und etwas liebevoller angelegt? Eine geniale Idee, aber leider ein wenig stifmütterlich behandelt!
Warum ist die Touristeninformation nur in Bad Salzhausen anzutreffen? Und weshalb muss ich dazu ins Thermalbad, wenn ich eine kulturelle Auskunft möchte, und dort nicht einmal die Karten für dne Vortrag hinterlegt, zu dem ich gerne gehen möchte? Warum gibt es kein umfassendes Kulturprogramm?
Mit Bad Salzhausen könnte ein wenig mehr Flair hinein gebracht werden. Kreatives, Ausgefallenes und Exklusives sind nach wie vor gefragt. Ebenso wie der Wellnessbereich.
Aber es braucht ein offenes Ohr und die Bereitschaft, Gäste aufzunehmen, andere an den Kleinodien dieser Region teilhaben zu lassen und die Offenheit für Trends (Geo-Cachen, Nordic-Walking, Mountainbiking, Wanderreiten...)muss steigen.
Ebenso müßten der Dienstleistungsgedanke und auch das Networtking ausgebaut werden.
Und zwar nicht in dem Sinne, dass jeder danach trachtet, das größte Stück vom Kuchen abzubekommen. Vielmehr muss es darum gehen, ein Wir-Gefühl zu entwicklen, um gemeinsam das Beste für die gesamte Region Nidda zu erreichen.
Stärken müssen eingesetzt werden, Schwächen eingesehen, damit der mit der besten Kompetenz in einem Bereich seine Stärke für alle einsetzen kann. Nicht wer am lautesten Kräht, den größten Umsatz hat ist auf Dauer von Bedeutung. Sondern dass jeder seine Fähigkeiten und Ressourcen so einsetzt, dass das ein Gesamtkonzept für Nidda bestand hat.
Dabei darf sich jedoch nie darauf ausgeruht werden, was bisher mit alten mitteln erreicht wurde, sondern der Innovationsgedanke und kreative Ansätze sollten beständige Begleiter sein. Damit es eben keinen eingestaubten Hauch bekommt, wenn man hier Urlaub macht, seine Freizeit verbringt oder einfach einen Nachmittag auf Besuch vorbei kommt.
Daher ermuntere ich hiermit zu Tatendrang, Kreativität, Offenheit und sinnvoller Netzwerkarbeit, um gemeinsam Nidda für den Tourismus und vor allem für die Menschen, die hier leben lebenswert zu gestalten.

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