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Kongresse von Jehovas Zeugen tragen zur Glaubenseinheit bei
Wetteraukreis - Büdingen
Geschrieben von: Hans-Joachim Schalies
am: Donnerstag, 13. Dezember 2018 um 11:23 - Gelesen: 2621 mal

Kongresse von Jehovas Zeugen tragen zur Glaubenseinheit bei

-Auch in Büdingen und Nidda fanden zwei Kreisversammlungen statt-

 

Schon früh in der neuzeitlichen Geschichte von Jehovas Zeugen (früher Bibelforscher genannt) war man sich bewusst, dass man sich versammeln musste, um den Glauben der einzelnen zu stärken, aber auch, dass man sich dadurch näher kennenlernen konnte.

 

Die erste Hauptversammlung fand schon im Jahre 1891 in den USA statt und zwar in Allegheny (Pennsylvanien). Diese fand in Verbindung mit der alljährlichen Gedenkfeier an den Tod Jesu Christi statt. Ein Anwesender aus Winconsin schrieb: „Ich war sehr beeindruckt von dem Geist der Liebe und brüderlichen Freundlichkeit, der bei jeder Gelegenheit zu beobachten war.“ Von 1898 an traf man Vorkehrungen für Kongresse, zu denen Besucher aus bestimmten Regionen eingeladen wurden. Die Kongresse erreichten später eine solche Größenordnung, dass man Sonderzüge mietete, um die Delegierten zum Kongressort zu bringen. Im Jahre 1909 mietete ein Glaubensbruder sogar mehrere Sonderzüge, die mit Charles Taze Russell, dem damaligen Präsidenten der Watch Tower Society, auf einer Kongresstour von einer Hauptversammlung zur anderen reisten. Eine Delegierte brachte ihre Empfindungen zum Ausdruck, als sie sagte: „Es dauerte nicht lange, und wir erkannten, dass wir eine einzige große Familie waren…und der Zug war einen Monat lang unser Heim.“ Wenn der Zug aus dem Bahnhof rollte, sangen die Zurückbleibenden zum Abschied: „Gott mit dir, bis wir uns wieder sehn“ und winkten dabei mit Hüten und Taschentüchern bis der Zug nicht mehr zu sehen war.

 

Auch in anderen Ländern wurden Kongresse veranstaltet, die für Jehovas Zeugen bis heute zu den wichtigsten Zusammenkünften gehören. Die Kongresse orientieren sich an den drei biblischen Festen, die im Tempel in Jerusalem stattfanden. Es handelte sich hierbei um das Pfingstfest, das Laubhüttenfest und das Fest der Wochen. Heute haben diese Kongresse einen Status als Feiertage und jeder Zeuge Jehovas setzt alles daran, bei diesen Veranstaltungen anwesend zu sein. Zu den Kongressen gehören jährlich zwei eintägige Kreiskongresse, die in einem der neun Kongresssäle von Jehovas Zeugen in Deutschland stattfinden. Diese Kongresssäle befinden sich in Bingen, Gelsenkirchen, Glauchau, Meckenheim, Möllbergen, München, Reutlingen, Trappenkamp und Velten. Ein weiterer befindet sich in Mulhouse im Grenzgebiet zu Frankreich. Außerdem gibt es einen dreitägigen regionalen Kongreß, der zumeist im Sommer stattfindet. Kongressort in der Region ist seit einigen Jahren die Commerzbank-Arena in Frankfurt. Von Zeit zu Zeit finden auch internationale Kongresse statt, zu denen Delegierte aus mehreren Teilen der Welt eingeladen werden. Diese dauern vier Tage und bilden ein Highlight, da sie auch den internationalen Charakter der Religionsgemeinschaft verdeutlichen.

 

Eine Besonderheit der Kongresse sind Massentaufen neuer Mitverbundener, die sich nach einem gründlichen Bibelstudium entschlossen haben, sich taufen zu lassen und dann als ordinierte Prediger am geistigen Wachstum mitwirken. Die größte Taufe fand auf einem Kongreß in Kiew/ Ukraine statt. Damals ließen sich 7.402 Personen als neue Prediger taufen.

 

Für das Jahr 1946 wurde ein Kongreß in Nürnberg geplant, der auf der Zeppelin-wiese stattfand. Hier befand sich Hitlers Paradeplatz, auf dem der Diktator seine Soldaten aufmarschieren ließ. An diesem Kongreß nahmen besonders die Überlebenden der Konzentrationslager teil. Erich Frost, der selbst die Brutalität der Gestapo am eigenem Leib erfahren hatte, hielt den spannenden öffentlichen Vortrag: „Christen im Feuerofen“. Er nahm dabei auf die Glaubenstreue der Zeugen Jehovas in den Konzentrationslagern Bezug, die keine Macht der Nazis brechen konnte. Insgesamt waren auf diesem Kongreß 9.000 Anwesende zugegen, darunter 3.000 Einwohner Nürnbergs. Eine Besonderheit des Kongresses war, dass er mit dem Tag zusammenfiel, an dem die Urteile der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse verkündet wurden. Obwohl eine allgemeine Ausgangssperre verhängt wurde, gestand man Jehovas Zeugen zu, ihren Kongreß in Frieden zu beenden. Als Grund gab man an, dass es unangebracht wäre wegen ihrer Gegnerschaft zum Nazi-Regime und dem damit verbunden Blutzoll in den Konzentrationslagern ihren Kongreß vorzeitig abzubrechen. So hörten die Anwesenden am letzten Kongresstag den aufrüttelnden Vortrag „Furchtlos trotz Weltverschwörung“. Sie erkannten dadurch das Wirken ihres Gottes Jehovas, denn zur gleichen Zeit, in der die Schergen Adolf Hitlers verurteilt wurden, versammelten sie sich an genau der Stelle, an der Hitler sein Machtgefüge demonstriert hatte.

 

Ein weiterer bahnbrechender Kongreß fand im Jahre 1948 auf der Karlswiese in Kassel statt. Auf der Suche nach einem Veranstaltungsort konnten die Behörden unseren Glaubensbrüdern nur eine große Wiese anbieten, die mit zahlreichen Bombenkratern übersät war.

 

Kurt Rex, ein damaliger Kongressteilnehmer, erinnert sich an die anstrengenden vier Wochen, in denen das Gelände vorbereitet wurde. Er erzählt: „Das war körperlich eine sehr harte Arbeit. Wir mussten erst mit Eimern das Wasser aus den vollgelaufenen Bombentrichtern rausschöpfen, erst dann konnten die Löcher mit Trümmerteilen und Steinen von den zerstörten Häusern aus der Nachbarschaft gefüllt werden. Das Planieren vom Boden war dann auch schwere Handarbeit, denn wir hatten keine großen Maschinen und Geräte. Die ganze Zeit hat es geregnet, die Kleidung wurde gar nicht mehr trocken.“ Trotz des Dauerregens schafften unsere Glaubensbrüder etwa 10 000 Kubikmeter Steine und Trümmer heran.

Weitere historische Kongresse fanden 1953 und 1955 wieder auf der Zeppelinwiese in Nürnberg statt. In der lokalen und überregionalen Presse wurden im Jahre 1953 Dutzende Artikel veröffentlicht. Die Schlagzeilen lauteten: 50 000 kamen in die Zeltstadt am Dutzendteich (Nürnberger Zeitung)
Eine Stadt aus Stroh und Leinwand - Schon über 35 000 "Zeugen Jehovas" beim Bundeskongreß (8-Uhr-Blatt)
 Die Zehntausende auf der Zeppelinwiese und ihre Riesen-Organisation (Quelle unbekannt)
50 000 "Zeugen Jehovas" nehmen am Kongreß teil - Vor den Toren Nürnbergs entstand eine gewaltige Zeltstadt - 30 Sonderzüge und 150 Omnibusse wurden eingesetzt - Ein Meisterwerk der Organisation (Nürnberger Zeitung)
2500 "alte und junge Zeugen Jehovas" wurden am Samstagvormittag im Nürnberger Stadionbad getauft (Quelle unbekannt)
Höhepunkt: Massentaufe im Stadion - 2 500 neue "Zeugen Jehovas" - Ausklang des Kongresses (Fürther Zeitung)
Der Höhepunkt des Kongresses der über 40 000: "Zeugen Jehovas" tauften 3000 (8-Uhr-Blatt)
Zeugen Jehovas auf dem Reichsparteitagsgelände (Lauenburgische Landeszeitung,)
Der Parteitag des Königreiches Gottes (Ein Bildbericht für die "Neue Illustrierte") 

1955 zählte man 107.423 Teilnehmer und parallel beim Kongreß in der Westberliner Waldbühne noch einmal 17.729. 1963 fand ein achttägiger internationaler Kongreß vom 21. bis 28. Juli 1963 auf der Theresienwiese in München statt, bei dem 107.164 Besucher anwesend waren. 3.027 wurden getauft. Vom 11. bis 16. Juli 1961 diente der Hamburger Stadtpark als Kongressort. Dort waren 88.000 Delegierte anwesend und hörten begeistert das Kongressprogramm. Die Zahl der Neugetauften betrug 2.301. Da es von Kongressbeginn bis zum letzten Tag ununterbrochen regnete, ging dieser Kongreß in die Geschichte der Zeugen Jehovas als der „Schlammkongreß“ ein. Regenschirme und Regenkleidung waren in ganz Hamburg ausverkauft. Die Zeitungen hielten sich mit Schlagzeilen nicht zurück. Einige Überschriften lauteten: „Zeugen schauten oft nicht nur aus Andacht nach dem Himmel“, Von den „Zeugen Jehovas“ spricht ganz Hamburg, 2301 im „Wasser der Wahrheit“, „Kongressbeginn bei strömenden Regen“. Nach dem Kongreß musste der Stadtpark wieder neu eingesät werden, da er durch den Regen völlig niedergetreten war.

Der größte Kongress, der jemals in Deutschland abgehalten wurde, fand im Jahre 1969 unter dem Motto „Friede auf Erden“ wieder in Nürnberg statt. Die Besucherhöchstzahl war 151.000. Ein Kuriosum passierte am letzten Kongresstag, als der Präsident der Watchtower Society, Nathan Homer Knorr, den öffentlichen Vortrag „1000 Jahre Frieden nahen“ hielt. Er erwähnte den Bibeltext aus dem Matthäus-Evangelium, Kapitel  5, Vers 45, in dem es heißt, Gott lasse es über Gerechte und Ungerechte regnen. Er hatte den Bibeltext kaum zitiert und schon platschte ein Starkregen auf die Zuhörer nieder, die sich aber hiervon nicht aus der Ruhe bringen ließen.

Die größeren Kongresse hatten bis zum Jahre 2016 eine Besonderheit. Es wurden neue Publikationen der Wachtturm-Gesellschaft freigegeben, die zum persönlichen Bibelstudium aber auch für die Haus-zu-Haus-Mission gedacht waren. Seit dem Jahre 2017 findet die Freigabe neuer Publikationen anlässlich der Jahresversamm-lung der Watchtower Society in Patterson/USA statt.

Auch waren die Kongresse früher mit einer Cafeteria ausgestattet. Diese versorgte die Delegierten mit drei kompletten Mahlzeiten, d.h. mit Frühstück, Mittagessen und auch noch abends mit einer Mahlzeit. Hierbei kam ein eigens erfundenes Tablettsystem zum Einsatz, das eine schnelle Verköstigung der Besucher ermöglichte.

Jehovas Zeugen legen großen Wert auf die Einheit im Glauben. Sie stützen sich dabei auf den Bibeltext in Epheser Kapitel 4, Vers 13: „bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört;“ Damit die Einheit des Glaubens gewahrt bleibt,  werden auch alle Kongresse weltweit mit demselben Programm durchgeführt. Allein im Jahre 1917 wurden die Kongresse in 343 Sprachen veranstaltet.

Auch in der Region wurden viele Kreisversammlungen durchgeführt, zu denen bis  zu 1250 Besucher kamen. Diese dauerten drei Tage und fanden zum Beispiel in der Stadthalle in Offenbach, in der Wetterau-Halle in Wölfersheim, in den Bürgerhäusern von Büdingen und Nidda und in einer Turnhalle in Friedberg-Fauerbach statt. Im Bürgerhaus in Büdingen fand die erste Kreisversammlung vom 10. bis 12. Juni 1966 statt. Das Motto lautete: "Macht Jünger aus Menschen aller Nationen". Den öffentlichen Vortrag hielt Heinz Bruckmann als Bezirksdiener mit dem Thema "Beeinflußt Gott das Geschehen im 20. Jahrhundert?". 11 Personen im Alter von 14 bis 62 Jahren erklären ihre Hingabe an Jehova durch die Wassertaufe. Die zweite Kreisversammlung findet vom 5. bis 7. Mai 1972 wieder im Bürgerhaus in Büdingen statt. Kreisdiener ist jetzt Alexander Haller und Bezirksdiener Siegfried Erdmann. Der Kongreß steht unter dem Motto "Uns unserer geistigen Bedürfnisse bewußt sein". Es werden acht Personen getauft. Der öffentliche Vortrag hat das Thema "Trägst du das Kennzeichen zum Überleben?". 

 

 

Delegierte beim Kongreß in der Stadthalle Hanau

Im Bürgerhaus in Nidda findet ein Kreiskongreß vom 14. bis 16. Mai 1971 statt. Den öffentlichen Vortrag mit dem Thema "Warum der Geist der Rebellion? hören 1.505 Personen und 26 lassen sich taufen. Der zweite Kongreß im Bürgerhaus von Nidda wird vom 1. bis 2. Juni 1974 veranstaltet. Der öffentliche Vortrag von Terry Dugan lautet: "Blicke dem göttlichen Sieg mit Zuversicht entgegen!".

Aber auch Hanau war Veranstaltungsort für Kreisversammlungen der Zeugen Jehovas und zwar vom 24. bis 26. April 1953, vom 20. bis 22. April 1956 und vom 9. bis 11. März 1962.

Hauptredner im Jahre 1953 waren Albert Wandres, der damals als Kreisdiener amtete, und Erich Frost als Bezirksdiener. Beide waren Überlebende der Konzentra-tionslager, die ihren Willen nicht brechen konnten. Erich Frost hielt am Sonntag, den 26. April den Hauptvortrag mit dem Thema: „Welteinheit, ist sie nur ein Traum?“. Auf diesem Kongreß wurde auch eine Erwachsenentaufe durchgeführt. Die Anzahl der Täuflinge ist leider nicht mehr bekannt. Der Jahrestext über der Bühne lautete: „Betet Jehova an im Schmucke heiliger Ordnung.“

Kongressvorsitzender im Jahre 1956 war Georg Reuter, der auch als Missionar der Zeugen Jehovas in Togo tätig war. Der Jahrestext über der Bühne lautete diesmal „Prüfet mich doch dadurch, spricht Jehova der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels auftun und euch Segen ausgießen werde.“ Das Kongressko-mitee bestand auch noch aus Martin Pötzinger, der später in die leitende Körper-schaft der Zeugen Jehovas berufen wurde und Clemens Fleckenstein, der als Versammlungsdiener in Hanau tätig war. Am Sonntagnachmittag hielt Georg Reuter als Bezirksdiener den öffentlichen Vortrag „Gott befragen über das Weltgeschehen“.

Bei der Kreisversammlung im März 1962 waren in der Stadthalle Hanau insgesamt 1.215 Besucher anwesend. Diese kamen u.a. aus Frankfurt am Main, Offenbach Aschaffenburg, Bad Hersfeld, Büdingen, Nidda, Gelnhausen, Wächtersbach, Langenselbold  und natürlich aus Hanau. Bezirksdiener Paul Wrobel hielt den Vortrag speziell für die Öffentlichkeit „Wer wird die Welt regieren?“. Er zeigte anhand der Bibel, dass nur durch Gottes messianisches Königreich, um das wir im Vaterunser bitten, die Dinge auf der Erde wieder in Ordnung gebracht werden können. Als Kreisdiener war Richard Kelsey tätig, der spätere Koordinator des Zweigkomitees der Wachtturm-Gesellschaft zuerst in Wiesbaden-Dotzheim und nach dem Umzug in Selters/ Taunus.

Heute kommen Jehovas Zeugen zu ihren Kreiskongressen in ihren eigenen Kongresssälen zusammen. Die regionalen Kongresse werden auch in öffentlichen Hallen oder Stadien veranstaltet. Die Zeugen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die zu den Versammlungen Hanau, Langenselbold, Gelnhausen und Wächtersbach gehören, kommen zu ihren Kreiskongressen im Kongresssaal in Bingen zusammen. Diese werden zweimal jährlich abgehalten und dauern jeweils einen Tag.

 


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